Bettina Henrich

Frauen am Schlagzeug sind selten. Eine Schlagzeugerin, die außerdem auch noch singt, ihre eigene Band leitet und ihr Material selbst schreibt, ist vermutlich einmalig. Bettina Henrich ist solch eine Einmalige und legt nun mit "LITTLE GREEN FROG" ihr zweites Album vor.

Henrich, die sich selbst schon mal augenzwinkernd als "Deutschlands älteste Newcomerin" bezeichnet, war viele Jahre als Drummerin mit diversen Bands wie B.Bang Cider, Freak Family und PrimaVera europaweit unterwegs, bevor sie 2006 als Singer / Songwriterin und Recording Artist unter eigenem Namen debütierte. Ihr Song "New Orleans In The Rain" wurde auf Anhieb von über einem Dutzend Radiostationen in diversen US-Staaten und in den Niederlanden ins Programm gehoben. Dasselbe passierte in solider Abfolge mit vier weiteren Titeln aus ihrer Feder, und 2008 veröffentlichte sie ihr erstes Album "ME."

Für "ME." und den darauf vertretenen Song "Lullaby" wurde Henrich beim 26. Deutschen Rock und Pop - Preis 2008 in den Kategorien "Bestes CD-Album des Jahres, englischsprachig" und "Bester Song des Jahres, englischsprachig" ausgezeichnet. Mit dem Lied "Vierzig" vom selben Album landete sie in den Top Ten des Radio Song Contest 2009.

Um der steigenden Nachfrage für Live-Auftritte - darunter auch Rundfunk- und Fernsehtermine - gerecht werden zu können, formierte sie zwischenzeitlich das Bettina Henrich Trio, in dem sie all ihre Potentiale realisiert. Ihr zur Seite stehen - live und auf dem neuen Album - Gitarrist Till Schubert und Bassist Ralf Wißdorf, zwei erfahrene Musiker, sensibel für ausgefeilte Detailarbeit und seit Jahren bestens mit Bettinas Musik vertraut.

Auch der neue Silberling hat mit dem poppigen "Little Green Frog", dem romantischen "Falling In Love" und dem bluesigen "Treat Me Mean" (live aufgenommen) wieder mindestens drei hitverdächtige Ohrwürmer zu bieten. Alle Titel komponierte sie selbst, bis auf "Treat Me Mean" aus der Feder ihres verstorbenen Vaters Udo Henrich. Den Song, der jahrelang völlig vergessen auf einer MusiCassette in einem Pappkarton schlummerte, stellte sie der Öffentlichkeit bereits Ende 2009 vor. Der "Good-Bye Waltz" und "Flying With The Wild Birds" sind weitere Leckerbissen. Außerdem ist zwischen den insgesamt neun Takes noch eine faustdicke Überraschung versteckt.

Im Zentrum der Aufmerksamkeit steht Bettina Henrichs natürliche, klare Stimme, mit der sie melancholisch-balladesk betören, aber auch rockig-poppig zupacken kann - eine Sängerin mit Power und Feeling. Auf "LITTLE GREEN FROG" hat Henrich zudem fast alle Schlagzeug-Tracks selbst eingespielt und sogar die Produktion in eigene Hände genommen. Zusätzliche Unterstützung kommt vom international bekannten Keyboarder Xaver Fischer und dem Percussionisten Martin Hesselbach. Eric Harings hat co-produziert und den Song "Good-Bye Waltz" eingetrommelt. Für den guten Ton zeichnen Harings, Georg Niehusmann und Michael Schwabe verantwortlich, und so ist wieder ein Album mit unverfälschter Handschrift und professionellem Schliff entstanden.

 

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